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Trockene Scheide

Trockene Scheide

Trockene Scheide – wie kommt es eigentlich dazu?

Geht man heute in die Praxen deutscher Frauenärzte, so wird immer wieder eine Frau als Patientin zu finden sein, die unter einer trockenen Scheide zu leiden hat. Für den Arzt gibt es viele Behandlungsmöglichkeiten, die aber erst angewendet werden sollen, wenn eine genaue Diagnose der Ursachen erfolgen konnte. Hierbei können psychologische und körperliche Gründe vorhanden sein, die der Arzt dann mit einer bestimmten Therapie bekämpfen kann.
 

Trockene Scheide – körperliche Probleme kommen häufig durch Hormonschwankungen

Im Leben jeder Frau kommen Zeiten, die starke körperliche Veränderungen bringen können. Wenn in den Wechseljahren der Hormonhaushalt starken Schwankungen unterliegt, dann kann die betroffene Frau unter einer trockenen Scheide leiden. Genauso ist eine Schwangerschaft mit Hormonschwankungen verbunden und hier kann sich ebenfalls als Folge dieser Schwankungen eine trockene Scheide einstellen. Aber auch zu normalen Zeiten können die Zeiten vor und während der Menstruation können Schwankungen beim Östrogen hervorrufen. Während dieser Zeit nutzen Frauen gerne Tampons, doch gerade eine dauerhafte Nutzung in dieser Zeit kann auch zu einer trockenen Scheide führen. Und wird sich die Frau noch beim Rauchen und Trinken ein Zuviel gönnen, dann kann es verstärkt zu einer trockenen Scheide kommen. Wer schon unter anderen Erkrankungen leidet, der kann dazu noch zusätzlich von einer trockenen Scheide betroffen sein, wenn eine Chemo- oder Antihormonbehandlung gemacht werden musste. Mit einem Zuviel an Reinlichkeit bei der Intimpflege kann ebenso die trockene Scheide begünstigt werden.
 

Trockene Scheide – psychische Probleme können sehr vielfältig sein

Setzt man sich beim Sex immer wieder unter Druck, dann kann dies als Folge für die Frau eine trockene Scheide bedeuten. Aber genauso sind generelle Beziehungsprobleme in der Partnerschaft oftmals der Grund, warum sich bei der Frau gesundheitliche Probleme wie die trockene Scheide einstellen können. In der Regel kann auch ein sehr stressiges berufliches und privates Leben zu einer trockenen Scheide führen und hier muss immer genau ergründet werden, wie der Alltag mit seinen ganzen Problemen das Leben so stark beeinflussen kann, dass eine trockene Scheide die Folge sein kann. So bedarf es bei der Feststellung einer Diagnose oftmals einer Blutuntersuchung, aber genauso kann es für den Arzt notwendig sein, auf die privaten Probleme der Patientin einmal intensiver einzugehen.