+49 5221 2750250 info@prontomed.de

Trockene Scheide – Ist das ein Tabu Thema?

Trockene Scheide – Ist das ein Tabu Thema?

Trockene Scheide – ein Thema, bei dem Frauen lieber schweigen

Wer kennt nicht die Runden in der Firma, wenn die Kolleginnen zusammensitzen und über Gott und die Welt reden. Doch auch die redseligste Frau von heute wird noch Themen haben, über die sie nicht gerne reden will. Mit einer trockenen Scheide ist ein Thema entstanden, dass Frauen lieber nicht ansprechen werden. Dabei ist dies ein Problem, dass wirklich jede Frau betreffen kann. Was schon bei der besten Freundin nicht thematisiert wird, das ist in der Partnerschaft fast immer ein Tabu. Doch mit einer trockenen Scheide entstehen auch körperliche Probleme, die so gravierend sein können, dass der Besuch beim Arzt nicht vermieden werden kann.

Trockene Scheide – der Frauenarzt kann die schlimmen Folgen verhindern

Hat man als Frau beim Arzt erst einmal das Thema angesprochen, dann können die Ursachen einer Infektion und die Folgen durch die trockene Scheide gelindert und behandelt werden. Mit einer Blutuntersuchung wird eindeutig festgestellt, ob es sich bei dieser Patientin um einen Mangel an Östrogenen handelt. Genauso kann es vorkommen, dass eine Frau, die sich einer Antihormon- oder Chemotherapie unterziehen musste, ebenfalls unter der trockenen Scheide leiden muss. Doch nicht nur die ältere Frau muss sich mit diesem gesundheitlichen Problem auseinandersetzen. Die trockene Scheide kann jede Frau treffen, denn Ängste oder Stress sind mögliche Ursachen der trockenen Scheide, aber auch ein Zuviel an Nikotin und Alkohol kann die Feuchtigkeit der Scheide beeinflussen.

Trockene Scheide – der Arztbesuch kann helfen

Kommen die Wechseljahre, dann kann auch die trockene Scheide zu einem Problem werden. Und ist der Sex mit dem Partner eine Qual, weil hier Symptome wie ein unangenehmes Empfinden bis zu Scherzen auftreten werden, dann sollte sich der Arzt der Problematik annehmen. Verspürt man ein Ziehen im Unterleib oder treten Symptome wie Brennen oder Jucken auf, dann kann dies alles im Zusammenhang mit der trockenen Scheide stehen. Der Frauenarzt wird nach einer Untersuchung erkennen, warum die in der Vagina vorhandenen Schleimhautzellen keine Flüssigkeit mehr freisetzen. Fehlt diese Flüssigkeit, dann kann dies für die Frau weiterreichende Folgen haben, denn Keime können sich einnisten, weil durch die trockene Haut kleine Risse entstehen werden. Und wo Pilze und Bakterien sich vermehren, da kann es schnell zu einer handfesten Infektion kommen. Wer als Frau glaubt, dass hier nur eine intensive Intimpflege helfen kann, der irrt, denn gerade ein Zuviel in der Wanne und unter der Dusche wird auch zu einer trockenen Scheide führen.

Das Ende der trockenen Scheide – es helfen Salben und Tabletten

Auch wenn die trockene Scheide sehr unangenehme Folgen haben kann, so ist sie doch sehr einfach mit Salben und Tabletten zu bekämpfen. Aromaöle oder Naturjoghurt sorgen wieder für Feuchtigkeit und hierbei muss man nur immer wieder einen getränkten Tampon bis zu 2 Wochen in die trockene Scheide einführen. Wer dazu noch auf eine gesunde Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren achtet und bei der Monatsblutung lieber Binden verwendet, weil Tampons eine trockene Scheide erzeugen können, der kann sich bald wieder ganz gesund fühlen, denn eine trockene Scheide lässt sich leicht bekämpfen.