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Scheidentrockenheit – auch Junge Frauen sind betroffen

Bakterielle Vaginose

Scheidentrockenheit – auch Junge Frauen sind betroffen

Scheidentrockenheit – auch Junge Frauen sind betroffen

Eine trockene Scheide sollte kein Tabuthema sein. Kaum eine Frau kann jedoch mit dieser Problematik unbefangen umgehen – dies gilt ganz besonders für junge Erwachsene. Dabei treten Störungen im weiblichen Intimbereich nicht selten auch bei jungen Mädchen auf. Unser aufgeklärter Kulturkreis tut sich dennoch schwer, offen und unbefangen darüber zu sprechen.

Dabei kann Scheidentrockenheit unseren Alltag und ganz besonders das Liebesleben stark beeinträchtigen. Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs und stetiges Jucken oder Brennen in der Vagina sind typische Symptome für eine trockene Scheide.
 

Scheidentrockenheit: Die Ursachen

Die mangelnde Produktion von Scheidenflüssigkeit (Lubrikationsmangel) wird häufig durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt begründet. Das können eine Schwangerschaft, die Einnahme der Pille oder auch Wechseljahre sein. Es gibt allerdings auch organische sowie psychische Gründe, die eine unzureichende Sekret-Produktion begünstigen.

Im Einzelnen sind dies Faktoren wie Angst, Beziehungsprobleme, Nervosität oder auch Stress. Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Blasenentzündungen oder Pilzinfektionen im Bereich der Scheide sind der Feind einer funktionierenden Vagina-Flora. Dies gilt auch für extremen Alkohol- und Nikotinkonsum.
 

Scheidentrockenheit: Die Symptome und die Behandlung

Die Symptome einer Scheidentrockenheit sind sofort zu spüren: Die Vagina brennt und juckt, zudem ist jeder Geschlechtsverkehr meistens eine reine Qual. Der Gynäkologe klärt, ob es sich um körperliche oder hormonelle Ursachen handelt. In beiden Fällen wird er Cremes oder Vaginalzäpfchen verschreiben und alle Unannehmlichkeiten sind schnell vergessen.

Das Gleiche gilt für Pilzinfektionen. Gut ist es, während der Behandlung auf Geschlechtsverkehr zu verzichten – so wird der Partner nicht angesteckt. Erste Linderung und Unterstützung der trockenen Vagina verschaffen auch Öle aus Ringelblumen, Sesam oder Weizen.
 

Scheidentrockenheit: So bleibt sie fern!

Es gibt ein paar Dinge, die den vaginalen Schleimhäuten arg zusetzen. Eine übertriebene Intimhygiene gehört beispielsweise dazu. Alkalische Seifen und aggressive Duschgele greifen den Haut-Säureschutzmantel an und reizen ihn. Das gleiche gilt für Intimsprays und Enthaarungscremes.

Enge Jeans und String-Tangas schnüren ein und reizen zusätzlich. Auch Dessous aus synthetischen Stoffen sowie Binden und Slip-Einlagen können das Gleichgewicht der Vagina erheblich stören. Die Luftzirkulation funktioniert nicht richtig und bietet so der Keimvermehrung einen idealen Nährboden.

Unterwäsche aus Baumwolle und Tampons, die möglichst lange in der Scheide verbleiben sollten, wirken einer Scheidentrockenheit entgegen – ganz besonders auch bei jungen Frauen.